Karma
oder wie sich alles auswirkt
Das ganze Universum besteht aus Ursache und Wirkung. Ein Stein fällt ins Wasser und verursacht Wellen. Diese Wellen treffen das Ufer. Nach der Untersuchung so vieler Inkarnationsketten bekam ich ein Einblick, wie wir uns selbst unser Schicksal erschaffen. Wir erschaffen unser persönliches Karma nicht nur mit unseren Taten, es setzt sich aus drei Teilen zusammen:
Taten: Um zu begreifen wie sich unsere Absichten auf andere Menschen auswirken, fallen unsere Taten auf uns zurück. Dies stellt keine Strafe dar sondern erzielt einen starken Lerneffekt. Hat jemand z. B. einen anderen Menschen getötet, so muss er erfahren wie einer seiner Familienmitglieder getötet wird um all das Leid zu erleben dass er einst anderen angetan hat. Dies ist sehr hilfreich. Dies wirkt sich aber nicht eins zu eins aus. Hat jemand hunderte umgebracht fällt es nicht hunderte mal auf ihn zurück sondern nur so oft bis er es begreift und sich ändert. So beginnen manche Seelen ihre ersten Leben als Täter bis die Auswirkungen ihrer Taten sie so hart treffen dass sie ihre Taten bereuen und sich ändern.
Emotionen: Wir tragen alle ein ganzes Bündel von Emotionen mit uns herum, Manche leben wir aus, andere sind in unserem Unterbewusstsein verborgen und kommen nur ab und zu an die Oberfläche. Diese Gefühle von Liebe, Sehnsucht und Mitleid, aber auch die Gefühle von Angst, Abneigung und Hass strahlen aus uns heraus und wirken wie Magnete. Wir ziehen das an was wir lieben und genauso das was wir hassen und auch das wovor wir Angst haben. Da das nicht immer gleich passiert, sondern manchmal erst in einem späteren Leben verstehen wir die Zusammenhänge nicht bewusst.
Manche Seelen sind klassische Opfer, sie tun nichts Böses und werden scheinbar immer wieder bestraft. Dies läßt sich erklären wenn man versteht dass ihr eigener Hass gegen das Böse das Unglück anzieht. Ihre Aufgabe ist es sich mit der dunklen Seite des Lebens auszusöhnen, zu akzeptieren dass das Sein alles beinhaltet, Gut und Böse, Liebe und Hass. Die Fähigkeit etwas wahrzunehmen und zu erfassen beruht auf Gegensätzen. Groß ist etwas nur dann wenn etwas existiert was kleiner ist. So kann die Erfahrung von Licht nur existieren wenn es auch die Erfahrung von Dunkelheit gibt. Wehrt sich eine unerfahrene Seele gegen die Erfahrung der Dunkelheit so erfährt sie besonders viel davon. Nach einigen Inkarnationen begreift beginnt sie es zu verstehen und befreit sich daraus.
Unser geistiger Horizont: Unsere Vorstellungen, das was wir glauben, das was wir hoffen und befürchten, all das schlägt geistige Wellen die uns zukünftig wieder treffen. Je enger unsere Vorstellungen sind oder umso mehr sie von engen Glaubenssätzen und Vorzurteilen geprägt sind, umso weniger kann sich entwickeln. Deshalb sind Glaube und Lebenseinstellung sehr wichtige Bereiche. Wenn wir nur daran geglaubt haben dass alles schlecht wird kann es auch so kommen. Hoffen wir das Beste und glauben an positive Veränderung trägt es mit dazu bei, Schicksale zu verändern.
Es ist wie ein Zopf der aus drei Teilen geflochten wird. Taten, Emotionen, geistiger Horizont. Wir erschaffen daraus unser Schicksal.